Warum immer mehr Gäste online buchen und wie unsere Hoteliers darauf reagieren sollten
Wenn es um das Planen und Buchen des Urlaubs geht, gehören der Gang zum Reisebüro und das stapelweise Durchforsten von Prospekten längst nicht mehr zum Alltag. Immer mehr Gäste ziehen es vor, sich zu Hause selbst vor den Computer zu setzen und ihren Traumurlaub via Internet zu buchen. Für die heimischen Hoteliers bedeutet dies einerseits vermehrte Konkurrenz, birgt jedoch andererseits auch einen entscheidenden Vorteil: Wer seinen Betrieb online optimal vermarktet erreicht ganzjährig mehr Kunden und steigert so seinen Umsatz. Die österreichische Firma Interalp Touristik hat die dafür nötige Software bereits entwickelt.
Ansprechender Internetauftritt
Dass wir in einer globalen Gesellschaft mit digital vernetzten Strukturen leben zeigt sich uns in vielen Bereichen des täglichen Lebens, und so auch im Tourismus. Während es bis dato üblich war, dass Gast und Hotelier bei der Zimmerreservierung in persönlichen Kontakt miteinander traten, verlangt der heutige Kunde danach, seinen Urlaub zum jeweils besten Preis online und im Alleingang buchen zu können. Ein ansprechender Internetauftritt mit starren Listenpreisen und Angaben zur Verfügbarkeit der Zimmer genügt daher heutzutage nicht mehr, um im Rennen um Urlauber die Nase vorn zu haben. Möchte der Hotelier seine Umsätze dauerhaft steigern und seinen Betrieb übers ganze Jahr optimal auslasten, so muss er schon mit mehr aufwarten.
Mehr Ertrag dank Yield und Revenue Management
Die österreichische Firma Interalp Touristik Sales & Marketing hat sich mit ihrer selbst entwickelten „Yield- und Channelmanagement“ Software daher konkret auf zwei Punkte spezialisiert: Erstens soll der Hotelier sein Produkt ganzjährig zum besten Preis verkaufen können, und zweitens soll sein Betrieb über Internet international vermarktet werden. Das Herzstück des Angebots von Interalp Touristik bildet der „Interalp Yield und Channel Manager“, ein Programm, mit dem der Ertrag des Tourismusbetriebs erheblich gesteigert wird. Die Grundidee liegt dabei darin, dass die Verfügbarkeiten und Zimmerpreise je nach Angebot und Nachfrage mithilfe der Software beinahe vollautomatisch innerhalb eines vorher festgelegten Rahmens geregelt und anschließend an den Kunden über 2.100 Internet Distribution System (z. b. booking.com, hrs.de, expedia.com, hotel.de,…), und über die 4 GDS (Amadeus, Sabre, Galileo und Worldspan) an über 600.000 Reisebüros zu Echtzeitbedingungen angeboten werden.
Maßgeschneiderte Strategie
Der „Interalp Yield und Channel Manager“ wird hierfür auf jeden Hotelbetrieb maßgeschneidert angepasst und der Zimmerpreis somit für jede einzelne Zimmerkategorie und für jeden Tag unter Berücksichtigung solcher Faktoren wie der Belegungs– und Umsatzwerte der letzen Jahre, der voraussichtlichen Auslastung sowie der Mitbewerber auf dem Markt optimiert. So kann sich der Hotelier sicher sein, den jeweils bestmöglichen Tagespreis erzielen zu können.
Internationale Vermarktung
Interalp Touristik offeriert dem modernen Hotelier mit Weitblick jedoch weit mehr als die reine Implementierung und Wartung dieser flexiblen und individuell abgestimmten Software. Das Tiroler Unternehmen unterstützt seine Kunden dabei, ihren Betrieb auf internationalem Niveau erfolgreich zu positionieren. So bietet der zusätzliche Anschluss des Tourismusbetriebs an ein Internetdistributionssystem die Möglichkeit, auch für Reisebüros auf der ganzen Welt online buchbar zu sein. Das garantiert dem Hotelier, dass sein Angebot nicht nur den eigenständigen Urlauber via Onlinebuchung erreicht, sondern auch der traditionelle Urlaubsplaner weiterhin in seinem Haus logiert. Zudem berät Interalp Touristik als Spezialist im Bereich Onlinemarketing seine Kunden über den richtigen Aufbau ihrer Website, den richtigen Einsatz eines e-mail Newsletters oder die Suchmaschinen-Optimierung, wodurch der Betrieb leichter über Google & Co aufgefunden werden kann.
Marktführer in Österreich: Die Firma Interalp Touristik Sales & Marketing ist mit ihrer Software und dem zusätzlichen Dienstleistungsangebot derzeit marktführend in Österreich. Ihr Geschäftsführer, Alexander Drastil, hat die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und seinen zahlreichen und zufriedenen Kunden ein gleichermaßen effektives wie innovatives Instrument zur Umsatzsteigerung in die Hand gelegt. „Es reicht nicht mehr, vor seiner Tür ein Schild mit dem Wortlaut „Zimmer frei anzubringen oder sich auf eine schlechte Konjunktur zu berufen. Erfolgreich sein ist nur möglich, wenn wir uns dem Wandel der Tourismuswirtschaft fügen und neuen Märkten und Vertriebswegen eine Chance geben um langfristig davon profitieren zu können“, resümiert der erfolgreiche Unternehmer die aktuelle Situation.
Rückfragehinweis: Interalp Touristik
Alexander Drastil
Brixentalerstrasse 10, A-6364 Brixen im Thale
Tel.: 0043 5334 30368
a.drastil@interalp-touristik.com
http://www.interalp-touristik.com/
bei Interalp Touristik - Österreichs Direktvertriebs-Spezialist mit marktführender Hotel-Vertriebssoftware! Eines Vorweg - wir sind keine gewöhnliche Hotelmarketing-Agentur. Mit Interalp gewinnen Sie einen einzigartigen Partner, der seit 18 Jahren erfolgreich Vertriebskonzepte ausarbeitet und diese mit Hilfe seiner eigenen Software erfolgreich am Markt positioniert.
Freitag, 21. Mai 2010
Dienstag, 13. April 2010
Wiewohl die heimische Tourismuswirtschaft...
...im laufenden Wintergeschäft im Vergleich zu den Vorjahren leichte Einbußen hinnehmen muss, ist sie vor dem Hintergrund der(welt-)wirtschaftlichten Turbulenzen bis dato mit einem blauen Auge davon gekommen. Die der Statistik Austria weist für den Zeitraum November 2009 bis Februar 2010 43,45 Millionen Übernachtungen aus, das sind um 1,6 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.
Das Minus ist vor allem auf den Rückgang bei den ausländischen Gästen (-2,7 Prozent) zurückzuführen. Bei Gästen aus den wichtigsten Herkunftsländern ist eine rückläufige Nächtigungsentwicklung zubeobachten, so etwa bei jenen aus Deutschland ( 2,7%). Das ändert aber nichts daran, dass die Deutschen mit rund 40 Prozent nach wievor die größte Anzahl ausländischer Gäste in Österreich stellen. Die Zahl der Gäste aus den Niederlanden ist um 2,2 Prozent, aus demVereinigten Königreich um 10,6, aus Ungarn um 6,5, aus Polen um 6,8 sowie aus Rumänien um 13,9 Prozent gesunken. Positiv haben sich hingegen die Nächtigungszahlen von Gästen aus Frankreich (+18,4Prozent), Russland (+8,2 Prozent), Italien (+4,4 Prozent) sowie aus Belgien (+1,7 Prozent) entwickelt.
Erfreulich: Ein Plus von 2,4 Prozent gab es bei den Übernachtungen von inländischen Winterurlaubern zu verzeichnen, damit mit 9,95 Millionen kratzt diese Gästegruppe knapp an der 10-Millionen-Grenze."Dazu hat auch die Inlands- und Nahmarkt-Kampagne der Österreich Werbung beigetragen", führte Schenner aus. Jetzt müsse das Ziel sein, den heimischen Gast zu halten und dem Rest der Welt Lust auf Österreich zu machen. Zu den wichtigsten Herkunftsmärkten von Österreich-Urlaubern gehören mit rund 10 Prozent auch die Niederlande.
Etwas größer ist das Minus bei den Umsätzen, weil die Urlauber zwar weniger am Urlaub selbst, im Urlaubsort aber an Nebenausgaben (Essen gehen, Nutzung von touristischen Zusatzangeboten) sparen. In Summe kann das Umsatzminus der Tourismuswirtschaft im Vergleich zumVorjahr je nach Region dadurch von 3 bis 8 Prozent betragen. Die Winterurlauber geben in Österreich in Summe aber immer noch mehr als 12 Milliarden Euro aus.
Das Minus ist vor allem auf den Rückgang bei den ausländischen Gästen (-2,7 Prozent) zurückzuführen. Bei Gästen aus den wichtigsten Herkunftsländern ist eine rückläufige Nächtigungsentwicklung zubeobachten, so etwa bei jenen aus Deutschland ( 2,7%). Das ändert aber nichts daran, dass die Deutschen mit rund 40 Prozent nach wievor die größte Anzahl ausländischer Gäste in Österreich stellen. Die Zahl der Gäste aus den Niederlanden ist um 2,2 Prozent, aus demVereinigten Königreich um 10,6, aus Ungarn um 6,5, aus Polen um 6,8 sowie aus Rumänien um 13,9 Prozent gesunken. Positiv haben sich hingegen die Nächtigungszahlen von Gästen aus Frankreich (+18,4Prozent), Russland (+8,2 Prozent), Italien (+4,4 Prozent) sowie aus Belgien (+1,7 Prozent) entwickelt.
Erfreulich: Ein Plus von 2,4 Prozent gab es bei den Übernachtungen von inländischen Winterurlaubern zu verzeichnen, damit mit 9,95 Millionen kratzt diese Gästegruppe knapp an der 10-Millionen-Grenze."Dazu hat auch die Inlands- und Nahmarkt-Kampagne der Österreich Werbung beigetragen", führte Schenner aus. Jetzt müsse das Ziel sein, den heimischen Gast zu halten und dem Rest der Welt Lust auf Österreich zu machen. Zu den wichtigsten Herkunftsmärkten von Österreich-Urlaubern gehören mit rund 10 Prozent auch die Niederlande.
Etwas größer ist das Minus bei den Umsätzen, weil die Urlauber zwar weniger am Urlaub selbst, im Urlaubsort aber an Nebenausgaben (Essen gehen, Nutzung von touristischen Zusatzangeboten) sparen. In Summe kann das Umsatzminus der Tourismuswirtschaft im Vergleich zumVorjahr je nach Region dadurch von 3 bis 8 Prozent betragen. Die Winterurlauber geben in Österreich in Summe aber immer noch mehr als 12 Milliarden Euro aus.
Montag, 15. März 2010
ITB 2010
180.000 Besucher – Sechs Milliarden Auftragsvolumen – Anteil internationaler Fachbesucher stabil mit Zuwächsen aus Asien – Enormer Zuspruch für ITB Berlin Kongress – Mehr Top-Manager und Spitzenpolitiker denn je auf der ITB Berlin – Rund 7.200 Journalisten berichten weltweit.
Als einzige Reisemesse weltweit konnte die ITB Berlin ihre Stellung im internationalen Marktumfeld weiter ausbauen. Die 44. Auflage der ITB Berlin bestätigte nachdrücklich ihre Position als Leitmesse. Ein leichter Zuwachs an Ausstellern und eine konstant hohe Zahl an Fachbesuchern aus dem In- und Ausland sorgten für eine erfolgreiche Messe. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, zog eine überaus positive Bilanz: “Die ITB Berlin 2010 ist eine Rekordmesse in schwierigen gesamtwirtschaftlichen Zeiten. Über 11.000 Aussteller haben ein Gesamtauftragsvolumen von mehr als sechs Milliarden bewegt. Die Branche zeigt Stärke und vertraut auf die Kraft der Marke der ITB Berlin, die erneut alle relevanten Marktteilnehmer versammelt hat. Die ITB Berlin ist die Messe, auf der Top-Manager verhandeln: Deutlich mehr als die Hälfte der Fachbesucher waren in diesem Jahr Entscheider.”
11.127 ausstellende Unternehmen aus 187 Ländern (2009: 11.098 Unternehmen) zeigten das komplette Spektrum der internationalen Reiseindustrie. Die Anzahl der Fachbesucher lag mit 110.953* auf Vorjahresniveau. Der Anteil der internationalen Fachbesucher betrug wie im Jahr zuvor 45 Prozent. Deutlich mehr unter ihnen kamen diesmal aus Asien. Der ITB Berlin Kongress hat sich dank gut gesetzter Themen einmal mehr als zentrale Diskussionsbühne und Think Tank der Reiseindustrie erwiesen. Mit 12.500 Kongressteilnehmern konnte er einen erneuten Zuwachs verzeichnen. Bei Trendthemen wie Best Practices im Bereich Web 2.0 oder aktuellen Marktanalysen auf dem ITB Future Day stießen die Veranstalter erstmals an räumliche Kapazitätsgrenzen.
Nach drei Monaten Schnee träumen die Berliner und Brandenburger vom Urlaub und stürmten am Wochenende die Messehallen unter dem Funkturm. 68.398* Privatbesucher (2009: 68.114) nutzten das breite Informationsangebot von Veranstaltern bis hin zu Nischenanbietern sehr spezieller Reisen. Insgesamt kamen 179.351* Besucher (178.971) in die Messehallen. Die ITB Berlin war mit rund 7.200 akkreditierten Journalisten aus 89 Ländern ein internationales Medienereignis. Vertreter von Politik und Diplomatie aus aller Welt kamen auf der ITB Berlin zusammen. Neben 95 ausländischen Länderdelegationen reisten vier königliche Hoheiten, der Präsident der Republik der Malediven, der Vizepremierminister der Mongolei und der Vizepräsident der Seychellen an. 111 Botschafter, drei Generalkonsuln, 17 ausländische Präsidenten oder Premierminister, 76 ausländische Minister oder Stellvertretende Minister und eine Reihe ausländischer Staatssekretäre waren auf der ITB in Berlin. Auch die deutschen Politiker überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der Reisebranche. Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sprachen auf Rundgängen mit den Ausstellern. Staatssekretäre aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium der Verteidigung, der regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und 17 Landesminister und Senatoren informierten sich über Reiseprodukte und -trends.
Die nächste ITB Berlin findet von Mittwoch bis Sonntag, 9. bis 13. März 2011, statt. Partnerland ist Polen.
Als einzige Reisemesse weltweit konnte die ITB Berlin ihre Stellung im internationalen Marktumfeld weiter ausbauen. Die 44. Auflage der ITB Berlin bestätigte nachdrücklich ihre Position als Leitmesse. Ein leichter Zuwachs an Ausstellern und eine konstant hohe Zahl an Fachbesuchern aus dem In- und Ausland sorgten für eine erfolgreiche Messe. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, zog eine überaus positive Bilanz: “Die ITB Berlin 2010 ist eine Rekordmesse in schwierigen gesamtwirtschaftlichen Zeiten. Über 11.000 Aussteller haben ein Gesamtauftragsvolumen von mehr als sechs Milliarden bewegt. Die Branche zeigt Stärke und vertraut auf die Kraft der Marke der ITB Berlin, die erneut alle relevanten Marktteilnehmer versammelt hat. Die ITB Berlin ist die Messe, auf der Top-Manager verhandeln: Deutlich mehr als die Hälfte der Fachbesucher waren in diesem Jahr Entscheider.”
11.127 ausstellende Unternehmen aus 187 Ländern (2009: 11.098 Unternehmen) zeigten das komplette Spektrum der internationalen Reiseindustrie. Die Anzahl der Fachbesucher lag mit 110.953* auf Vorjahresniveau. Der Anteil der internationalen Fachbesucher betrug wie im Jahr zuvor 45 Prozent. Deutlich mehr unter ihnen kamen diesmal aus Asien. Der ITB Berlin Kongress hat sich dank gut gesetzter Themen einmal mehr als zentrale Diskussionsbühne und Think Tank der Reiseindustrie erwiesen. Mit 12.500 Kongressteilnehmern konnte er einen erneuten Zuwachs verzeichnen. Bei Trendthemen wie Best Practices im Bereich Web 2.0 oder aktuellen Marktanalysen auf dem ITB Future Day stießen die Veranstalter erstmals an räumliche Kapazitätsgrenzen.
Nach drei Monaten Schnee träumen die Berliner und Brandenburger vom Urlaub und stürmten am Wochenende die Messehallen unter dem Funkturm. 68.398* Privatbesucher (2009: 68.114) nutzten das breite Informationsangebot von Veranstaltern bis hin zu Nischenanbietern sehr spezieller Reisen. Insgesamt kamen 179.351* Besucher (178.971) in die Messehallen. Die ITB Berlin war mit rund 7.200 akkreditierten Journalisten aus 89 Ländern ein internationales Medienereignis. Vertreter von Politik und Diplomatie aus aller Welt kamen auf der ITB Berlin zusammen. Neben 95 ausländischen Länderdelegationen reisten vier königliche Hoheiten, der Präsident der Republik der Malediven, der Vizepremierminister der Mongolei und der Vizepräsident der Seychellen an. 111 Botschafter, drei Generalkonsuln, 17 ausländische Präsidenten oder Premierminister, 76 ausländische Minister oder Stellvertretende Minister und eine Reihe ausländischer Staatssekretäre waren auf der ITB in Berlin. Auch die deutschen Politiker überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der Reisebranche. Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sprachen auf Rundgängen mit den Ausstellern. Staatssekretäre aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium der Verteidigung, der regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und 17 Landesminister und Senatoren informierten sich über Reiseprodukte und -trends.
Die nächste ITB Berlin findet von Mittwoch bis Sonntag, 9. bis 13. März 2011, statt. Partnerland ist Polen.
Freitag, 5. Februar 2010
austrian and central european travel business(actb) 2010
Die austrian and central european travel business(actb) 2010, die vom 24. bis 26. Jänner 2010 im Austria Center Vienna zum 34. Mal über die Bühne ging, wird an die neuen Rahmenbedingungenim Verkauf und Vertrieb angepasst. Für die Zukunft der Messe plant die ÖW einige Neuerungen, da sich der Vertrieb touristischer Produkte in den vergangenen Jahren
grundlegend geändert hat. Sowohl die wachsende Bedeutung des Internets als auch die weltweite Konsolidierung der Reisebranche durch Fusionierungen hat Auswirkungen auf die Vertriebssystematik.
"Als nationale Marken- und Marketingorganisation sind wir gefordert, unsere Aktivitäten diesen neuen Rahmenbedingungen und Herausforderungen anzupassen. Aufgabe der Österreich Werbung in diesem Zusammenhang ist es, das österreichische touristische Angebot und die Marktnachfrage zusammenzubringen und dafür am besten geeignete Plattformen zu bieten", erläuterte ÖW-Geschäftsführerin Stolba.
Grundlage für die Neukonzeptionierung der Messe wird neben den in den vergangenen Jahren durchgeführten Befragungen der Messeteilnehmer die Evaluierung der heurigen actb durch die Universität St. Gallen sein. Als erste Anpassung an neue Rahmenbedingungen und
Teilnehmerbedürfnisse wird die actb vorerst nur mehr alle zwei Jahre stattfinden. Der Schwerpunkt liegt dabei weiterhin auf dem Verkauf, allerdings werden die Qualitätskriterien sowohl auf Anbieter- wie auch auf Einkäuferseite neu definiert. Ziel ist für Petra Stolba
dabei "Qualität vor Quantität und insgesamt zufriedene Messeteilnehmer." Parallel dazu werden die Verkaufsplattformen in den Märkten ab 2010 sukzessive modernisiert und verstärkt.
Für die Jahre zwischen der actb, beginnend mit 2013, wird die ÖW eine neue österreichische Verkaufsförderungsplattform mit dem Schwerpunkt "Erlebnis des Tourismuslandes Österreich" vorstellen. "Ziel dabei ist es, eine innovative und effektive Verkaufsförderungsplattform in Österreich zu gestalten, die unserem Tourismusland im internationalen Wettbewerb Exklusivität verschafft und den geänderten Rahmenbedingungen der Geschäftslogik Rechnung
trägt", erklärt Stolba abschließend.
grundlegend geändert hat. Sowohl die wachsende Bedeutung des Internets als auch die weltweite Konsolidierung der Reisebranche durch Fusionierungen hat Auswirkungen auf die Vertriebssystematik.
"Als nationale Marken- und Marketingorganisation sind wir gefordert, unsere Aktivitäten diesen neuen Rahmenbedingungen und Herausforderungen anzupassen. Aufgabe der Österreich Werbung in diesem Zusammenhang ist es, das österreichische touristische Angebot und die Marktnachfrage zusammenzubringen und dafür am besten geeignete Plattformen zu bieten", erläuterte ÖW-Geschäftsführerin Stolba.
Grundlage für die Neukonzeptionierung der Messe wird neben den in den vergangenen Jahren durchgeführten Befragungen der Messeteilnehmer die Evaluierung der heurigen actb durch die Universität St. Gallen sein. Als erste Anpassung an neue Rahmenbedingungen und
Teilnehmerbedürfnisse wird die actb vorerst nur mehr alle zwei Jahre stattfinden. Der Schwerpunkt liegt dabei weiterhin auf dem Verkauf, allerdings werden die Qualitätskriterien sowohl auf Anbieter- wie auch auf Einkäuferseite neu definiert. Ziel ist für Petra Stolba
dabei "Qualität vor Quantität und insgesamt zufriedene Messeteilnehmer." Parallel dazu werden die Verkaufsplattformen in den Märkten ab 2010 sukzessive modernisiert und verstärkt.
Für die Jahre zwischen der actb, beginnend mit 2013, wird die ÖW eine neue österreichische Verkaufsförderungsplattform mit dem Schwerpunkt "Erlebnis des Tourismuslandes Österreich" vorstellen. "Ziel dabei ist es, eine innovative und effektive Verkaufsförderungsplattform in Österreich zu gestalten, die unserem Tourismusland im internationalen Wettbewerb Exklusivität verschafft und den geänderten Rahmenbedingungen der Geschäftslogik Rechnung
trägt", erklärt Stolba abschließend.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Jobs & Karriere
Wir sind ein sehr persönlich geführtes und innovatives Unternehmen. Zu unserer Betriebsideologie zählt die hohe Qualität der Dienstleistung, sowie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kompetenz unserer Mitarbeiter und eine daraus resultierende Zufriedenheit unserer internationalen Kunden.
Auf Grund der erfolgreichen Entwicklung unseres Unternehmens suchen wir ab 1. März:
MARKETINGASSISTENT(IN)
25 Stunden/Woche
Aufgabengebiet:
- Unterstüzung in der Planung div. Projekte
- Unterstüzung in der Kundenbetreuung
- Office Organisation
Anforderungsprofil:
- Erfahrung im Tourismus (Hotellerie - Front Office)
- Englisch in Wort & Schrift
- freundliches, kommunikatives Auftreten, teamwork
- Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft
Ihre – absolut vertraulich behandelte – schriftliche Bewerbung mit Foto richten Sie bitte an: a.drastil@interalp-touristik.com
Samstag, 26. Dezember 2009
...trotzdem alles Gute für 2010.
Wieder ist ein Jahr vorrüber und es war ja gar nicht so schlimm wie wir alle meinten. Der Konsum in der Vorweihnachtszeit ist schon fast beängstigend und man könnte glauben, nächstes Jahr geht die Welt zugrunde. Bänker schreiben wieder saftige Bonis und unsere Gesellschaft raunzt auf hohem Niveau, denn wer kein Handy besitzt, zählt bereits zu den Armen in unseren Breitenkreisen.
Wo sind nur die Zeiten geblieben, in welchen man nicht mit aller Gewalt nach MEHR und noch MEHR gegriffen hat, koste es was es wolle und sei es die Freundschaft des besten Freundes. Nach dem Motto: "Ich und dann lange nichts, und dann eventuell mein Freund". Gibt es eigentlich noch in Zeiten wie diesen, eine ehrliche Freund- bzw. Partnerschaft? Vertraut man heute noch seinem Nachbarn? Gibt es in Zeiten des Wohlstands noch Verständnis füreinander oder ist man seiner selbst am nächsten und hinter einem die Sintflut?
Zeitweise scheint es wirklich so zu sein, dass die Gier und der Neid unsere Gesellschaft beherrscht, und diese "neuen" Eigenschaften ziehmlich sicher unseren Planeten in den Abgrund treibt. Täglich regiert der Streit, das Misstrauen und die Missgunst das Leben. Sich an einfachen und bodenständigen Dingen zu erfreuen haben wir verlernt.
Wo ist die Krise, welche uns wieder ein wenig zusammenrücken lässt, welche dafür sorgt, dass wir mit "weniger" zufrieden sind? Es klingt fatal, aber vielleicht gebührt uns wirklich eine "deftige Ohrfeige" um wieder mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und die Wertigkeiten ins richtige Licht zu stellen. Denn ich habe wirklich das Gefühl, dass unsere Gesellschaft am Wohlstand verblödet - so hart es klingen mag.
Vielleicht sollten wir uns alle - und nicht nur zu Weihnachten - das Geschehen mal so richtig vor Augen halten, was da alles so um und über uns läuft. Schnell wird der eine oder andere feststellen müßen, dass es so nicht wirklich weitergehen kann. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern nicht ein "erfolgreiches" Jahr 2010, sondern ein lasst-uns-wieder-zusammenrücken-Jahr, mit weniger Missgunst geprägt und mit mehr Verständnis füreinander.
Prosit Neujahr!
Alexander Drastil
Wo sind nur die Zeiten geblieben, in welchen man nicht mit aller Gewalt nach MEHR und noch MEHR gegriffen hat, koste es was es wolle und sei es die Freundschaft des besten Freundes. Nach dem Motto: "Ich und dann lange nichts, und dann eventuell mein Freund". Gibt es eigentlich noch in Zeiten wie diesen, eine ehrliche Freund- bzw. Partnerschaft? Vertraut man heute noch seinem Nachbarn? Gibt es in Zeiten des Wohlstands noch Verständnis füreinander oder ist man seiner selbst am nächsten und hinter einem die Sintflut?
Zeitweise scheint es wirklich so zu sein, dass die Gier und der Neid unsere Gesellschaft beherrscht, und diese "neuen" Eigenschaften ziehmlich sicher unseren Planeten in den Abgrund treibt. Täglich regiert der Streit, das Misstrauen und die Missgunst das Leben. Sich an einfachen und bodenständigen Dingen zu erfreuen haben wir verlernt.
Wo ist die Krise, welche uns wieder ein wenig zusammenrücken lässt, welche dafür sorgt, dass wir mit "weniger" zufrieden sind? Es klingt fatal, aber vielleicht gebührt uns wirklich eine "deftige Ohrfeige" um wieder mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und die Wertigkeiten ins richtige Licht zu stellen. Denn ich habe wirklich das Gefühl, dass unsere Gesellschaft am Wohlstand verblödet - so hart es klingen mag.
Vielleicht sollten wir uns alle - und nicht nur zu Weihnachten - das Geschehen mal so richtig vor Augen halten, was da alles so um und über uns läuft. Schnell wird der eine oder andere feststellen müßen, dass es so nicht wirklich weitergehen kann. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern nicht ein "erfolgreiches" Jahr 2010, sondern ein lasst-uns-wieder-zusammenrücken-Jahr, mit weniger Missgunst geprägt und mit mehr Verständnis füreinander.
Prosit Neujahr!
Alexander Drastil
Montag, 7. Dezember 2009
Winterurlaub radikal: Der Gast entscheidet über Erfolg oder Misserfolg
Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg für Hoteliers.
Brixen im Thale. Schnee(un)sicherheit, jährliche Preissteigerungen in den Winterdestinationen und Gäste, die angesichts wirtschaftlicher Turbulenzen zur Sparsamkeit neigen: diesen Trends sieht die Österreichische Hotellerie - zumeist unerschrocken - ins Auge.
Seitens offizieller touristischer Vertretungen im Lande wird beschwichtigt, dass man nichts desto trotz einem guten Winter entgegensehe und man vor allem jetzt mit Qualität, Nähe am Gast sowie „produktbezogener Differenzierung“ punkten könne. So mancher Hotelier wird auf seinen leeren Betten sitzenbleiben, wenn er in diesem Winter bis auf sein „Zimmer frei“-Schild rund um sein Produkt nichts unternimmt. „Tatsache ist, der kommende Winter wird – besonders im Internet – heiß umkämpft, und nur der fitteste Hotelier wird heuer noch die Nase vorn haben können“, meint Mag. Sigrid Ruppe-Senn von Interalp Touristik.
Preis und Info aus dem Internet: Buchungsverhalten der Gäste ändert sich laufend
Gäste buchen online, möchten den bestmöglichen Preis sowie umfassende Informationen aus dem Netz holen. Hotelbetriebe müssen auf ihre spontanen Urlaubswünsche eingehen – Wünsche, die morgen schon wieder ganz anders aussehen können. Der Gast von heute bucht kurzfristiger denn je, fährt meist mehrmals jährlich auf Urlaub und braucht dazu besondere, individuelle Betreuung. Mit diesem wertvollen Wissen sollte es in keinem Hotelbetrieb mehr vorkommen, dass man von Dezember bis April nur „Sieben-Tage Aufenthalte“ mit Anreise Samstag-Samstag anbietet. So verbaut man sich den Weg zu wertvollen Gästen, die zwischen einer und fünf Nächten bleiben wollen.
Hoteliers müssen die Preise für Gäste flexibel gestalten!
Natürlich sollte man sich grundsätzlich nicht der allgemeinen „Geiz ist geil“- Mentalität anschließen und sich in eine abwärts-drehende Preisspirale begeben, der man bekanntermaßen nur sehr schwer wieder entkommt. Ruppe-Senn dazu: „Jeder Hotelier sollte seine Preispolitik überprüfen und beginnen zu rechnen. Jedoch ist es leider häufig so, dass der eine oder andere Hotelbetreiber nur wenig über seine Deckungskosten weiß oder überlegt, ob die Buchungstendenzen seiner Gäste überhaupt zum festgelegten Preis im Haus passt.“ Hier liegt erfahrungsgemäß sehr viel Potential und vor allem Umsatz brach, besonders in Form der flexiblen Preisgestaltung passend zur Nachfrage der Gäste.
Der rundherum zufriedene, leicht handzuhabende und anspruchslose Gast war einmal. Heute muss bedacht werden, dass jeder einzelne Gast zum Erfolg oder Misserfolg eines Hotelbetriebes maßgeblich beiträgt – sei dies in Form von Bewertungen auf diversen Plattformen, Mundpropaganda oder einfach indem er entweder ein Stammgast oder ein nimmer wiederkehrender Gast wird. Der Winter wird vielleicht ein guter – aber nur dann, wenn die Hotelbetriebe auf den sich verändernden Markt achten und flexibel und kurzfristig reagieren. Genauso tut dies der Gast bei seiner Urlaubsentscheidung.
Interalp Touristik
Die Agentur Interalp Touristik Sales & Marketing ist spezialisiert auf den Verkauf von touristischen Produkten und organisiert den Aufbau von Vertriebs- und Kundenbindungssystemen aus dem touristischen Bereich.
Brixen im Thale. Schnee(un)sicherheit, jährliche Preissteigerungen in den Winterdestinationen und Gäste, die angesichts wirtschaftlicher Turbulenzen zur Sparsamkeit neigen: diesen Trends sieht die Österreichische Hotellerie - zumeist unerschrocken - ins Auge.
Seitens offizieller touristischer Vertretungen im Lande wird beschwichtigt, dass man nichts desto trotz einem guten Winter entgegensehe und man vor allem jetzt mit Qualität, Nähe am Gast sowie „produktbezogener Differenzierung“ punkten könne. So mancher Hotelier wird auf seinen leeren Betten sitzenbleiben, wenn er in diesem Winter bis auf sein „Zimmer frei“-Schild rund um sein Produkt nichts unternimmt. „Tatsache ist, der kommende Winter wird – besonders im Internet – heiß umkämpft, und nur der fitteste Hotelier wird heuer noch die Nase vorn haben können“, meint Mag. Sigrid Ruppe-Senn von Interalp Touristik.
Preis und Info aus dem Internet: Buchungsverhalten der Gäste ändert sich laufend
Gäste buchen online, möchten den bestmöglichen Preis sowie umfassende Informationen aus dem Netz holen. Hotelbetriebe müssen auf ihre spontanen Urlaubswünsche eingehen – Wünsche, die morgen schon wieder ganz anders aussehen können. Der Gast von heute bucht kurzfristiger denn je, fährt meist mehrmals jährlich auf Urlaub und braucht dazu besondere, individuelle Betreuung. Mit diesem wertvollen Wissen sollte es in keinem Hotelbetrieb mehr vorkommen, dass man von Dezember bis April nur „Sieben-Tage Aufenthalte“ mit Anreise Samstag-Samstag anbietet. So verbaut man sich den Weg zu wertvollen Gästen, die zwischen einer und fünf Nächten bleiben wollen.
Hoteliers müssen die Preise für Gäste flexibel gestalten!
Natürlich sollte man sich grundsätzlich nicht der allgemeinen „Geiz ist geil“- Mentalität anschließen und sich in eine abwärts-drehende Preisspirale begeben, der man bekanntermaßen nur sehr schwer wieder entkommt. Ruppe-Senn dazu: „Jeder Hotelier sollte seine Preispolitik überprüfen und beginnen zu rechnen. Jedoch ist es leider häufig so, dass der eine oder andere Hotelbetreiber nur wenig über seine Deckungskosten weiß oder überlegt, ob die Buchungstendenzen seiner Gäste überhaupt zum festgelegten Preis im Haus passt.“ Hier liegt erfahrungsgemäß sehr viel Potential und vor allem Umsatz brach, besonders in Form der flexiblen Preisgestaltung passend zur Nachfrage der Gäste.
Der rundherum zufriedene, leicht handzuhabende und anspruchslose Gast war einmal. Heute muss bedacht werden, dass jeder einzelne Gast zum Erfolg oder Misserfolg eines Hotelbetriebes maßgeblich beiträgt – sei dies in Form von Bewertungen auf diversen Plattformen, Mundpropaganda oder einfach indem er entweder ein Stammgast oder ein nimmer wiederkehrender Gast wird. Der Winter wird vielleicht ein guter – aber nur dann, wenn die Hotelbetriebe auf den sich verändernden Markt achten und flexibel und kurzfristig reagieren. Genauso tut dies der Gast bei seiner Urlaubsentscheidung.
Interalp Touristik
Die Agentur Interalp Touristik Sales & Marketing ist spezialisiert auf den Verkauf von touristischen Produkten und organisiert den Aufbau von Vertriebs- und Kundenbindungssystemen aus dem touristischen Bereich.
Rückfragehinweis:
Interalp Touristik
Interalp Touristik
Mag. Sigrid Ruppe-Senn
Brixentalerstrasse 10, A-6364 Brixen im Thale
Tel.: 0043 5334 30368
Mittwoch, 11. November 2009
2. „Tag der offenen Tür"
Interalp Touristik zählt zu den Spezialisten und Pionieren im Online-Vertrieb und beschäftigt sich nun bereits seit einigen Jahren mit diesem Thema. Wir sehen es darum als unsere Pflicht und auch Aufgabe, den Online Vertrieb auch in der Ferienhotelerie weiter zu etablieren und Ihnen als Hotelier die letzten Zweifel zu nehmen bzw. Sie aufzuklären und zu unterstützen.
Unser 2. „Tag der offenen Tür“ gibt Ihnen wieder die Möglichkeit, sich Informationen einzuholen bzw. mit einem Spezialist über Neuigkeiten im Online Vertrieb zu sprechen. Was können Sie sich davon erwarten:
Donnerstag, den 03.12.2009 von 9.00 – 17.00 Uhr
Unser 2. „Tag der offenen Tür“ gibt Ihnen wieder die Möglichkeit, sich Informationen einzuholen bzw. mit einem Spezialist über Neuigkeiten im Online Vertrieb zu sprechen. Was können Sie sich davon erwarten:
- Was ist Online Vertrieb bzw. wie funktioniert dieser
- Was muss ich tun, um im Online Vertrieb erfolgreich zu sein
- Was bedeutet Revenue und Yield Management – wie kann dieser in meinem Hotel angewendet werden.
- Wie machen es andere Hotels (Interalp Partnerhotels) und welchen Nutzen haben sie
Termine:
Mittwoch, den 02.12.2009 von 9.00 – 17.00 UhrDonnerstag, den 03.12.2009 von 9.00 – 17.00 Uhr
P.S. Bitte um kurzfristige telefonische Anmeldung unter: 0043 (0)5334 30368 oder office@interalp-touristik.com
Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Montag, 21. September 2009
Richtlinien und Standards für Hotels im Online Vertrieb
Qualitätsmanagement im Tourismussektor – ein Thema, das Hoteliers immer mehr Aufmerksamkeit abverlangt und viele Inhaber sowie Manager von Beherbergungsbetrieben mittlerweile vor ein fast unlösbares Problem stellt. In einem Zeitalter, welches von überdurchschnittlich hoher Internetnutzung durch eine stetig wachsende Anzahl anspruchsvoller und kritischer Kunden bzw. Konsumenten geprägt ist, kristallisiert sich der Bereich des Qualitätsmanagements, besonders im online Vertrieb, als wichtiger Schwerpunkt und ebenso häufige Fehlerquelle für Hotelbetriebe heraus.Eine Vielzahl an einschlägigen Beiträgen im deutsch- und englischsprachigen Raum hat sich bereits eingehend und auf sehr hohem Niveau mit der Thematik des Tourismus im Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auseinandergesetzt. Ohne Zweifel werden damit hochwertige touristische Betriebe mit einer bereits bestehenden Basis im Bereich des online Vertriebes zufrieden stellend bedient.
Die vorliegende Abhandlung hat ihren Ausgangspunkt in der Tatsache, dass ein grundlegender Ansatz bezüglich obiger Thematik bis dato kaum wissenschaftlich behandelt wurde. Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), in diesem konkreten Fall 3*** und 4**** Hotelbetriebe, welche keine oder nur wenig Erfahrung mit der Nutzung des Internets vorweisen können, bleibt mit äußerst abstrakten, wissenschaftlichen Werken über Tourismus und IKT’s der Weg zu effektivem online Vertrieb und damit verbundener zeitgemäßer Servicequalität versperrt.
Persönliche Erfahrungen aus dem Berufsfeld der Autorin (Tourismusmarketing und -Vertrieb) zeigen, dass eine Vielzahl von klein- und mittelständischen Beherbergungsbetrieben immer noch keine eigene Webseite betreibt, keine Platzierung auf online Buchungsplattformen aufweisen kann und kein dynamisches Yield Management betreibt. Darauf aufbauend sieht die Autorin die Notwendigkeit als gegeben an, einen Qualitäts-Wegweiser zum online Vertrieb für Hotelbetriebe zu erstellen. Mit Hilfe der vorliegenden Abhandlung sollte ein klein- oder mittelständischer Hotelbetrieb demnach in der Lage sein, klaren und nachvollziehbaren Handlungsanweisungen zu folgen um damit den Betrieb (im Hinblick auf Kundenzufriedenheit und Konkurrenzfähigkeit gegenüber Mitbewerbern) auf eine qualitativ „gute“ und wirksame Basis stellen zu können.
Umfang: 52 Seiten in Taschebuchformat
Autorin: Mag. Sigrid Ruppe-Senn (s.ruppe@interalp-touristik.com)
Preis: EUR 19,90 / CHF 30,00
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Freitag, 7. August 2009
Die Urlaubsgäste sind online, viele Unterkünfte noch nicht...
95 Prozent der Internetuser planen ihren Urlaub online und nutzen dabei meist große Reise- und Buchungsportale. Die Reiseplanung passiert heute großteils online. In den USA nutzen bereits 95 Prozent der Menschen, die über einen Internetzugang verfügen, das Web zur Reiseplanung (Quelle: PhoCusWright 2008). Die Europäer folgen diesem Trend. Besonders beliebt sind reichweitenstarke Reise- und Buchungsplattformen, da sie den Usern die Möglichkeit bieten, Angebote rasch zu recherchieren und zuvergleichen. "Urlaubsportale machen die breite Angebotsfülle für den Gast erst konsumierbar, indem nach unterschiedlichsten Kriterien gesucht, gefiltert, sortiert und verglichen werden kann. Es wäre unmöglich, die Homepages aller dieser Unterkünfte einzeln zu besuchen". Großes Potential besteht in diesem Zusammenhang für die heimischen Tourismusbetriebe: "Österreich gehört international zu den professionellsten und beliebtestenTourismus-Destinationen. Wir haben ein tolles Angebot, es steht aber leider noch nicht ausreichend im Online-Schaufenster." Besonders bei der Vermarktung über große Reisewebsites gibt es Nachholbedarf: "Viele Unterkünfte haben zwar eine eigene Homepage und sind auch auf der Website ihrer Region vertreten, aber nur 17 Prozent vermarkten sich auch über reichweitenstarke Buchungsportale." Dabei ist der Vertrieb übers Internet sehr kostengünstig.
Freitag, 10. Juli 2009
Online-Urlaubsbuchungen steigen
Während die klassischen Reiseveranstalter mit Rückgängen kämpfen, steigen die Buchungen im Internet kontinuierlich.
Die herkömmlichen Kanäle verlieren, die Buchungen über das Internet steigen. Dieser Trend der vergangenen Jahre verstärkt sich 2009. Die Urlauber wollen genauer und mehr vergleichen. Daher benutzen sie das Internet zur Recherche und buchen auch verstärkt
online.
Vermehrt Buchungen aus Deutschland - Der Sommerurlaub in den Alpen steht heuer besonders bei den deutschen Gästen hoch im Kurs. Allein im Juni kamen über 40 Prozent
der Buchungen aus Deutschland. Das ist ein Anstieg von 10 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr. In einzelnen Regionen, wie z.B. Tirol, erreichten die Buchungen aus Deutschland sogar den Rekordwert von 50 Prozent. Und auch die Österreicher schätzen den
Urlaub im eigenen Land oder den angrenzenden Alpenregionen. Mit rund 30 Prozent rangieren sie auf Platz zwei der Juni-Buchungen.
Die herkömmlichen Kanäle verlieren, die Buchungen über das Internet steigen. Dieser Trend der vergangenen Jahre verstärkt sich 2009. Die Urlauber wollen genauer und mehr vergleichen. Daher benutzen sie das Internet zur Recherche und buchen auch verstärkt
online.
Vermehrt Buchungen aus Deutschland - Der Sommerurlaub in den Alpen steht heuer besonders bei den deutschen Gästen hoch im Kurs. Allein im Juni kamen über 40 Prozent
der Buchungen aus Deutschland. Das ist ein Anstieg von 10 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr. In einzelnen Regionen, wie z.B. Tirol, erreichten die Buchungen aus Deutschland sogar den Rekordwert von 50 Prozent. Und auch die Österreicher schätzen den
Urlaub im eigenen Land oder den angrenzenden Alpenregionen. Mit rund 30 Prozent rangieren sie auf Platz zwei der Juni-Buchungen.
Mittwoch, 1. Juli 2009
Der Start in die Sommersaison 2009
Im ersten Monat der laufenden Sommersaison 2009 verzeichnete der österreichische Tourismus mit 6,27 Mio. Gästenächtigungen einen Rückgang von 11,8 Prozent. "41,6 Prozent der Übernachtungen entfielen auf unsere inländischen Gäste. Das moderate Minus von 1,9 Prozent zeigt nach wie vor von einer besonderen Gästetreue gerade in einer wirtschaftlich angespannten Zeit", kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (WKÖ), die heute, Dienstag, von der Statistik Austria präsentierten Zahlen. Gleichzeitig sei der Rückgang der ausländischen Gästenächtigungen (minus 17,7 Prozent) und insbesondere unserer deutschen Gäste (minus 22 Prozent) kein Grund zur Freude.
"Dennoch dürfen wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen", fordert Schenner. "Das Wetter spielt zurzeit nicht mit und im Mai 2008 hatten wir aufgrund der Feiertage einen Jahrtausend-Mai mit 7,1 Millionen Nächtigungen. Das sich das in Zeiten der Wirtschaftskrise schwer toppen lässt, ist klar. Der vergleichbare Mai zum diesjährigen Mai betreffend Wetter und Feiertage war 2006. Damals hatten wir 5,8 Millionen Nächtigungen. Und wir liegen auch noch über dem Mai 2007 mit 6,1 Millionen Nächtigungen. Wir bewegen uns also trotz schwachem Sommerstart nach wie vor auf hohem Niveau. Ich halte es deshalb für problematisch, wenn nun kommuniziert wird, dass der Markt einbricht,wenn hier undifferenziert Zahlen verglichen werden", so Schenner.
Die Österreich Werbung und die Bundesländer investieren gemeinsamüber 100 Millionen Euro pro Jahr in die Tourismuswerbung. Schenner abschließend: "An der Werbung liegt es nicht, hier wird viel gemacht! Aber das Wetter kann man sich nicht kaufen, das ist halt so!"
"Dennoch dürfen wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen", fordert Schenner. "Das Wetter spielt zurzeit nicht mit und im Mai 2008 hatten wir aufgrund der Feiertage einen Jahrtausend-Mai mit 7,1 Millionen Nächtigungen. Das sich das in Zeiten der Wirtschaftskrise schwer toppen lässt, ist klar. Der vergleichbare Mai zum diesjährigen Mai betreffend Wetter und Feiertage war 2006. Damals hatten wir 5,8 Millionen Nächtigungen. Und wir liegen auch noch über dem Mai 2007 mit 6,1 Millionen Nächtigungen. Wir bewegen uns also trotz schwachem Sommerstart nach wie vor auf hohem Niveau. Ich halte es deshalb für problematisch, wenn nun kommuniziert wird, dass der Markt einbricht,wenn hier undifferenziert Zahlen verglichen werden", so Schenner.
Die Österreich Werbung und die Bundesländer investieren gemeinsamüber 100 Millionen Euro pro Jahr in die Tourismuswerbung. Schenner abschließend: "An der Werbung liegt es nicht, hier wird viel gemacht! Aber das Wetter kann man sich nicht kaufen, das ist halt so!"
Mittwoch, 17. Juni 2009
Gäste wollen Urlaub in Österreich, müssen aber sparen
Buchungen deutlich unter Vorjahresniveau, nur 42 % derÖsterreicher und Deutschen von Krise unbeeindruckt. Die ÖHV befragte in Kooperation mit Karmasin Motivforschung und Deloitte Gäste und Hoteliers über ihre Pläne und Erwartungen. Fazit: Urlaub in Österreich ist schön und nah, gespart wird trotzdem. Buchungen, Nebenausgaben, Veranstaltungen undInvestitionen sind stark rückläufig.
"Der Ausblick auf die kommenden Monate ist ernüchternd, aber nicht hoffnungslos." So fasst Peter Peer, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) die Ergebnisse zweier quantitativer Umfragen zusammen. Karmasin Motivforschung befragte im Auftrag der ÖHV jeweils 300 Gäste aus Österreich und Deutschland, den mit zwei Drittel der Nächtigungen vom Vorjahr wichtigsten Märkten für Österreichs Tourismusbetriebe. Parallel dazu befragte die ÖHV in Zusammenarbeit mit Deloitte die 3-, 4- und 5-Sterne-Hotellerie. Mehr als 500 Betriebe antworteten.
Österreicher und Deutsche urlauben trotzdem - aber es wird gespart. Österreich besticht mit schöner Natur und Gastfreundschaft, Nähe und gutem Preis-Leistungsverhältnis, das umfangreiche Freizeitangebot wird ebenso geschätzt wie gutes Essen, Wellness-Einrichtungen und Sauberkeit. Geurlaubt wird trotz Krise, gespart werden soll dennoch, wie die umfassende Gästebefragung zeigt. Der Buchungsstand liegt deutlich unter dem des Vorjahrs, wie eine detaillierte Befragung der österreichischen Stadt- und Ferienhotellerie zeigt. "Nachdem die Stadthotellerie schon seit Monaten Einbußen bei Nächtigungen und Umsatz verzeichnet, ist der gute Winter jetzt auch für die Ferienhotellerie Geschichte. Starke Rückgänge bei den Buchungen sind Realität", erklärt Peer. Im Zentrum einer breit angelegten Werbe-Offensive sollten das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die kurze Anreise, aber auch die schöne Natur, die Gastfreundlichkeit und das umfangreiche Freizeitangebot stehen, so das Fazit von Karmasin Motivforschung.
Nur 42 % bleiben von Krise unbeeindruckt. Eine Folge der Krise ist nicht zu übersehen: Die Gäste werden preisbewusster: Nur 42 % der Befragten geben an, dass die Krise sich auf ihre Einstellung zum Urlaub auswirkt. 18 % der Österreicher und 22 % der Deutschen wollen Urlaube kürzen oder streichen. Wenn gespart wird, dann vor allem bei der Unterkunft, wie 48 % der Deutschen angeben, oder beim Fortgehen am Abend (41 %).
Peer: Werbeoffensive für Österreich, Unterstützung für Marketingausgaben. Bestätigt werden die Ergebnisse der Karmasin-Umfrage durch diezeitgleich durchgeführte Befragung der Hoteliers. 72 % verzeichnen großteils deutliche Rückgänge bei den Buchungen, 73 % bei den Umsätzen. 50 % sehen ihre Position in Preisverhandlungen geschwächt."Wie stark wir unter das Vorjahresergebnis fallen, wird von der Bewerbung Österreichs abhängen", so Peer. Österreich könnte von kurzfristigen Buchungen profitieren: "Allerdings sollte der Staat einen aktiven Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten - das geht nur mit massiver Präsenz. Der Verweis auf den vergangenen Winter wird da nicht reichen." In der Branche selbst werden die Marketingausgaben in 90 % der Betriebe zumindest nicht reduziert, ein Viertel erhöht sie sogar: "Das ist so wichtig, dass betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen im Marketing gefördert werden sollten", soPeer.
Hotellerie bei Investitionen und Mitarbeitern auf der Bremse. Die derzeitige Buchungslage wirkt sich massiv auf die Investitionstätigkeit aus: 45 % der Hoteliers rücken von bereitsgeplanten Investitionen ab. 67 % müssen beim Einkauf sparen, 46 % beiden Mitarbeitern: "Jeder dritte Hotelier gibt an, Mitarbeiter abbauen zu müssen. Wenn der Urlauberstrom nicht bald wieder anspringt, ist mit einer weiteren Steigerung zu rechnen. 10 Mio. Euro mehr für dieBewerbung Österreichs wären da gut investiert", verweist Peer auf jene 30 Mio. Euro, die für die Sanierung von drei EM-Stadien reserviert sind, obwohl außer Innsbruck kein Stadion umgebaut werden soll. "Dieses Geld sollte in die Bewerbung Österreichs fließen, wenn es dafür nicht gebraucht wird."
Stadthotellerie stark unter Druck. Speziell die Stadthotellerie gerät infolge sinkender Auslastung unter Druck. Zusätzlich zu den Rückgängen bei Urlaubernächtigungen kommen deutlich weniger Geschäftsreisende. Deutsche, so das Ergebnis der Karmasin-Studie, sind öfter auf Geschäftsreisen und von Sparmaßnahmen überproportional betroffen. Sowohl Buchungsstand als auch Preisdurchsetzung und Umsatzerwartungen liegen in der Stadthotellerie deutlich unter der Ferienhotellerie. 67 % derStadthotels verzeichnen außerdem großteils zweistellige Rückgänge bei Veranstaltungen im Hotel, 35 % bei Cateringaufträgen. 62 % der Stadthotels verzeichnen Rückgänge bei den Nebenausgaben, die Hälfte davon im zweistelligen Prozentbereich.
Arbeitsplätze retten. "Während die Industrie mit der Kurzarbeit eine Möglichkeit gefunden hat, ihre Mitarbeiterkosten zu adaptieren, ist dieses Modell für die Hotellerie kein probates Mittel. Mittlerweile sind alle Urlaube und Überstunden abgebaut. Die Betriebe sehen keine Möglichkeit mehr, unproduktive Fixkosten zu senken. Eine Verlängerung der Durchrechnungszeiträume von derzeit 13 Wochen auf mindestens sechs Monate wäre eine Lösung - aber die bräuchten wir rasch, bevor weitere Schritte gesetzt werden", so Peer. Gleichzeitig schlägt er vor, in dieser speziellen Situation noch einmal über den attraktiven wie zukunftsträchtigen Hightech-Lehrberuf Rezeptionist nachzudenken:"Das wäre ein gutes und richtiges Signal an die Jugend und eine Chance für die Hotellerie", so Peer.
Vier Impulse für Österreichs Tourismus. Die ÖHV schlägt daher ein vier Schwerpunkte umfassendes Impulsprogramm für Österreichs Tourismus vor:
"Der Ausblick auf die kommenden Monate ist ernüchternd, aber nicht hoffnungslos." So fasst Peter Peer, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) die Ergebnisse zweier quantitativer Umfragen zusammen. Karmasin Motivforschung befragte im Auftrag der ÖHV jeweils 300 Gäste aus Österreich und Deutschland, den mit zwei Drittel der Nächtigungen vom Vorjahr wichtigsten Märkten für Österreichs Tourismusbetriebe. Parallel dazu befragte die ÖHV in Zusammenarbeit mit Deloitte die 3-, 4- und 5-Sterne-Hotellerie. Mehr als 500 Betriebe antworteten.
Österreicher und Deutsche urlauben trotzdem - aber es wird gespart. Österreich besticht mit schöner Natur und Gastfreundschaft, Nähe und gutem Preis-Leistungsverhältnis, das umfangreiche Freizeitangebot wird ebenso geschätzt wie gutes Essen, Wellness-Einrichtungen und Sauberkeit. Geurlaubt wird trotz Krise, gespart werden soll dennoch, wie die umfassende Gästebefragung zeigt. Der Buchungsstand liegt deutlich unter dem des Vorjahrs, wie eine detaillierte Befragung der österreichischen Stadt- und Ferienhotellerie zeigt. "Nachdem die Stadthotellerie schon seit Monaten Einbußen bei Nächtigungen und Umsatz verzeichnet, ist der gute Winter jetzt auch für die Ferienhotellerie Geschichte. Starke Rückgänge bei den Buchungen sind Realität", erklärt Peer. Im Zentrum einer breit angelegten Werbe-Offensive sollten das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die kurze Anreise, aber auch die schöne Natur, die Gastfreundlichkeit und das umfangreiche Freizeitangebot stehen, so das Fazit von Karmasin Motivforschung.
Nur 42 % bleiben von Krise unbeeindruckt. Eine Folge der Krise ist nicht zu übersehen: Die Gäste werden preisbewusster: Nur 42 % der Befragten geben an, dass die Krise sich auf ihre Einstellung zum Urlaub auswirkt. 18 % der Österreicher und 22 % der Deutschen wollen Urlaube kürzen oder streichen. Wenn gespart wird, dann vor allem bei der Unterkunft, wie 48 % der Deutschen angeben, oder beim Fortgehen am Abend (41 %).
Peer: Werbeoffensive für Österreich, Unterstützung für Marketingausgaben. Bestätigt werden die Ergebnisse der Karmasin-Umfrage durch diezeitgleich durchgeführte Befragung der Hoteliers. 72 % verzeichnen großteils deutliche Rückgänge bei den Buchungen, 73 % bei den Umsätzen. 50 % sehen ihre Position in Preisverhandlungen geschwächt."Wie stark wir unter das Vorjahresergebnis fallen, wird von der Bewerbung Österreichs abhängen", so Peer. Österreich könnte von kurzfristigen Buchungen profitieren: "Allerdings sollte der Staat einen aktiven Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten - das geht nur mit massiver Präsenz. Der Verweis auf den vergangenen Winter wird da nicht reichen." In der Branche selbst werden die Marketingausgaben in 90 % der Betriebe zumindest nicht reduziert, ein Viertel erhöht sie sogar: "Das ist so wichtig, dass betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen im Marketing gefördert werden sollten", soPeer.
Hotellerie bei Investitionen und Mitarbeitern auf der Bremse. Die derzeitige Buchungslage wirkt sich massiv auf die Investitionstätigkeit aus: 45 % der Hoteliers rücken von bereitsgeplanten Investitionen ab. 67 % müssen beim Einkauf sparen, 46 % beiden Mitarbeitern: "Jeder dritte Hotelier gibt an, Mitarbeiter abbauen zu müssen. Wenn der Urlauberstrom nicht bald wieder anspringt, ist mit einer weiteren Steigerung zu rechnen. 10 Mio. Euro mehr für dieBewerbung Österreichs wären da gut investiert", verweist Peer auf jene 30 Mio. Euro, die für die Sanierung von drei EM-Stadien reserviert sind, obwohl außer Innsbruck kein Stadion umgebaut werden soll. "Dieses Geld sollte in die Bewerbung Österreichs fließen, wenn es dafür nicht gebraucht wird."
Stadthotellerie stark unter Druck. Speziell die Stadthotellerie gerät infolge sinkender Auslastung unter Druck. Zusätzlich zu den Rückgängen bei Urlaubernächtigungen kommen deutlich weniger Geschäftsreisende. Deutsche, so das Ergebnis der Karmasin-Studie, sind öfter auf Geschäftsreisen und von Sparmaßnahmen überproportional betroffen. Sowohl Buchungsstand als auch Preisdurchsetzung und Umsatzerwartungen liegen in der Stadthotellerie deutlich unter der Ferienhotellerie. 67 % derStadthotels verzeichnen außerdem großteils zweistellige Rückgänge bei Veranstaltungen im Hotel, 35 % bei Cateringaufträgen. 62 % der Stadthotels verzeichnen Rückgänge bei den Nebenausgaben, die Hälfte davon im zweistelligen Prozentbereich.
Arbeitsplätze retten. "Während die Industrie mit der Kurzarbeit eine Möglichkeit gefunden hat, ihre Mitarbeiterkosten zu adaptieren, ist dieses Modell für die Hotellerie kein probates Mittel. Mittlerweile sind alle Urlaube und Überstunden abgebaut. Die Betriebe sehen keine Möglichkeit mehr, unproduktive Fixkosten zu senken. Eine Verlängerung der Durchrechnungszeiträume von derzeit 13 Wochen auf mindestens sechs Monate wäre eine Lösung - aber die bräuchten wir rasch, bevor weitere Schritte gesetzt werden", so Peer. Gleichzeitig schlägt er vor, in dieser speziellen Situation noch einmal über den attraktiven wie zukunftsträchtigen Hightech-Lehrberuf Rezeptionist nachzudenken:"Das wäre ein gutes und richtiges Signal an die Jugend und eine Chance für die Hotellerie", so Peer.
Vier Impulse für Österreichs Tourismus. Die ÖHV schlägt daher ein vier Schwerpunkte umfassendes Impulsprogramm für Österreichs Tourismus vor:
- Die Erhöhung des ÖW-Budgets um 10 Mio. Euro pro Jahr - Unterstützung für betriebliche Qualifizierung im Onlinemarketing (Bewertungsplattformen)
- Einheitliche Durchrechnungszeiträume von zumindest 6 Monaten - Schaffung des Lehrberufs RezeptionistIn
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